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Dear Mr. President
Von "Klabauterkinder"
Während wir dieser Tage gebannt nach Amerika schauen und beim derzeitigen Amtsinhaber glücklos nach präsidialem Verhalten suchen, brauchen wir stattdessen eigentlich nur einen Blick in die Kita "Klabauterkinder" in Elmenhorst werfen. Hier zeigen uns die Kleinen, wie kinderleicht und demokratisch eine Wahl erfolgen kann.

An den US-Wahlen kommt in diesen Tagen auch hier in Deutschland niemand vorbei, nicht einmal die Kinder. Sowohl zu Hause als auch in der Kita, etwa beim Morgenkreis, sind die Wahlen und die Herren Trump und Biden bei den „Klabauterkindern“ Topthema. Aufgrund dieses übermäßigen Interesses und aufgrund des Bewusstseins, dass Kinder Demokratie lieben und an wichtigen Entscheidungen teilhaben wollen, ward kurzfristig die Idee für ein neues Projekt geboren: Wir machen unsere eigene Wahl, nur in schön. 

Die Begeisterung war riesig, jedes Kind wollte sich zur Wahl aufstellen lassen, am Ende fanden sich drei Präsidentschafts-Kandidaten per Losverfahren. Und jeder von ihnen durfte später eine Wahlrede halten, in der sie ihr „Wahlprogramm“ vorstellten. Per Handzeichen wurde dann entschieden, wer bei den „Klabauterkindern“ für die Amtsperiode von einem Tag neuer Präsident ist. 

Das Rennen machte Ben Podack. Er überzeugte bei seinen Wählern vor allem mit diesen Punkten: 
-    „Wir sind den ganzen Tag draußen!“
-    „Wir machen keine Mittagsruhe!“
-    Jedes Kind darf ein Spielzeug mitbringen!“

Auch seine Mitbewerber zeigten sich mit der Wahl äußerst einverstanden und beglückwünschten Präsident Podack kameradschaftlich. Ach, wäre es im echten Leben doch auch so einfach und freundlich!
 

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